Unsere Küche

Unseren Gästen bieten wir jeden Tag ein den Jahreszeiten entsprechendes Menü an. Brennnessel, Leimkraut, wilder Spargel und andere wilde Kräuter, welche in den ersten warmen Frühlingstagen wachsen, verfeinern unsere Risotti, Orzotti (risottoähnliche Gerichte mit Gerste), Suppen und köstlichen Omelettes.

Im Mai werden Lasagnen, Gemüseaufläufe oder Pfannkuchen aus dem regional angebauten, für seinen ausgezeichneten Geschmack bekannten, weißen Spargel gezaubert.

Der Juni bietet Erbsen, Zucchini mit ihren Blüten und frische, knackige Salate, die hervorragend zum Hühnchen passen.

Im Sommer gibt es viele farbenfrohe Gerichte: das Rot der Tomatensuppe, die mit dem guten hausgemachten Olivenöl und einem Basilikumblättchen noch köstlicher wird, das Violett der gegrillten, auf Parma-Art (alla Parmegiana) oder mit Kräutern marinierten Auberginen, das Gelb der süß-sauren, gefüllten oder gratinierten Paprika und das Orange der mit dem besten Schinken aus San Daniele ummantelten Melonen.

Unser gesamter Garten bietet eine Vielzahl an Gaumenfreuden. Es gibt viele Grillgerichte, leckere Bruschette, unwiderstehliche Zucchinifrikadellen und Wurstwaren aus der Region.

An den ersten kalten Herbsttagen wird der Kamin angezündet und Alessandro bereitet die Polenta auf dem Holzofen zu, welche ausgezeichnet zu den verschiedenen Käsesorten aus den Käsereien aus der Gegend passt; das Prachtstück des Tisches wird der Kürbis sein und das frische Olivenöl ist hocharomatisch im Geschmack.

Paola liebt es frisches Sauerteigbrot zu backen, welches durch seine lange Gehzeit sehr aromatisch und bekömmlich wird. Um die Menüs abzurunden, darf das Dessert nie fehlen: Mürbeteigkuchen mit Marmelade, Quark- und Apfelkuchen, Schokofondue mit Fruchtspießen und andere unwiderstehliche Köstlichkeiten.

Unsere vegetarischen Gäste oder diejenigen, die eine besondere Kostform benötigen, sind herzlich willkommen, denn Paola wird sich freuen, das Essen an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen, soweit es ihr möglich ist.

… La terra tutt’intorno
che matura contenta.
I lampi gialli delle cavolaie
fra le fragranti stecche della vigna.
Il profumo del pane,
come parola di re,
a ogni settimana…

R. Piumini “La Casa del tempo”